Evangelisch-Lutherische Friedenskirche Eichenau/Alling

Konzeption der Kinder- und Jugendarbeit

der evangelischen Kirchengemeinde Eichenau

 

Träger,

 

Leitung/ Team,

 

Logo,

 

Grundsätzliches,

 

Ziel,

 

Angebote

 

Träger:

Träger der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit in Eichenau ist die evangelische Kirchengemeinde Eichenau. Unterstützt wird die evangelischen Kinder- und Jugendarbeit durch das evangelische Dekanat in Fürstenfeldbruck und die evangelische Landeskirche in Bayern.

 

Leitung/Team:

Derzeit setzt sich die Leitung der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit aus rein ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zusammen.

Hauptamtlich wird die Arbeit sowohl nach innen, also in die Kirchengemeinde, als auch nach außen, also im Bezug zu anderen Gemeinden oder dem Dekanat und im Bezug auf die säkularen Strukturen von einer Diakonin im Ausbildungsjahr mit wechselnder Stundenzahl vertreten.

Ehrenamtlich wird diese Arbeit in Eichenau von einem Jugendauschuss (JA) vertreten, der sich paritätisch aus Jugendlichen (2 Mitglieder) und Erwachsenen (2 Mitglieder; 1 KV- VertreterIn und der Hauptamtlichen für Kinder- und Jugendarbeit) Vertretern zusammensetzt. Die Jugendlichen Vertreterinnen kommen aus dem Gremium der Jugendarbeit (Mitarbeiterkreis- MAK) und werden alle zwei Jahre neu gewählt.

 

Zur Verdeutlichung diese Skizze:

 

 

 

 

Logo:

Die evangelische Kinder- und Jugendarbeit in Eichenau sieht sich als Teil des evangelischen Dekanats Fürstenfeldbruck. Das Dekanat hat sich als Logo das Kugelkreuz der evangelischen Kirche gewählt und knüpft somit an eine lange Tradition an. Wir möchten diese Tradition des Kugelkreuzes und den damit verbunden Inhalten auch in unserer Gemeinde weitertragen. Außerdem sind wir davon überzeugt, dass ein Logo ein unverzichtbarer Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit ist. JedeR der/die dieses Logo sieht, verbindet damit bestimmte Inhalte, die später genauer erläutert werden und weiß sofort, mit wem er es zu tun hat. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, das gleiche Kugelkreuz zu benutzen und den Schriftzug passend zu unserer Gemeinde zu verändern.

 

 

 

Grundsätzliches:

Grundsätzlich fühlt sich die evangelische Kinder- und Jugendarbeit in Eichenau als Teil der evangelischen Kirchengemeinde Eichenau. Dementsprechend Arbeiten wir auch eng mit dem evangelischen Dekanat Fürstenfeldbruck zusammen.

Die Ordnung der evangelischen Jugend in Bayern ist uns eine große Hilfe und dient uns gleichzeitig als Richtschnur für unsere Arbeit.

Innerhalb der Kirchengemeinde arbeiten wir auf ein dimensionales Verständnis der einzelnen Glieder der Kirchengemeinde hin und distanzieren uns von einem sektoralem Verständnis, indem sich alle, als fast eigenständige Gruppe sehen, ohne auf die anderen zuzugehen. Wir möchten mit allen Gruppen der Gemeinde im Dialog stehen und sind uns unserer besonderen Verantwortung für die Zukunft der Gemeinde bewusst.

In diesem Zusammenhang denken und handeln wir nach den Zeilen des Korintherbrief: Hier ist von vielen Gaben  und dem einem Geist (1. Kor. 12, 1- 11a) und von den vielen Gliedern und dem einem Leib die Sprache (1. Kor. 12, 12- 31). So möchten wir gleichberechtigt auf jeden zugehen und jeden mit in unsere Arbeit einbeziehen, da wir uns bewusst sind, dass man nur gemeinsam zu einem guten und befriedigendem Ergebnis kommen kann.

  

 

Ziel:

Die Ziele der evangelischen Kinder- Jugendarbeit sind vielschichtig.

A.) Gremienarbeit

B.) MitarbeiterInnenfort- und weiterbildung

C.) Arbeit mit Kindern (5-11 Jahre)

D.) Arbeit mit Jugendlichen (12- ca. 25 Jahre)

 

A.) Gremienarbeit:

Mit der Gremienarbeit möchten wir den Jugendlichen die Chance bieten Demokratie und Eigenverantwortung hautnah zu erleben und zu erlernen. In der Gremienarbeit werden alle Belange der Arbeit besprochen und jede Meinung wird als gleichwertig behandelt. So kann jedeR der/die sich berufen fühlt, zu einem wichtigen Teil der Gemeinde werden. Niemand ist ausgeschlossen und jedeR wird mit seinen/ihren Bedürfnissen wahr- und ernst genommen. Hier kann man erlernen, was es bedeutet Verantwortung für andere oder sogar eine ganze Gruppe zu übernehmen. Man lernt auch, wie man in einem paritätisch besetzten Gremium mit Erwachsenen zu einem Konsens kommen kann. In der Gremienarbeit werden wichtige Probleme besprochen. Hier geht es um das Profil der evangelischen Kirche und darum, wie man dies in der Arbeit vor Ort umsetzen kann. Verläßlichkeit, Werte und Umgang mit anderen sind hier unverzichtbarer Bestandteil um zu einem für alle befriedigenden Ergebnis zu kommen. Die Jugendlichen lernen so Kompromisse einzugehen und sich gemeinsam für eine Sache einzusetzen anstatt alles im Alleingang schaffen zu wollen oder ganz auf die Interaktion mit anderen zu verzichten.

 

B.) MitarbeiterInnenfort- und weiterbildung

In der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit ist stark auf die konstruktive und kreative Mitarbeit von Ehrenamtliche angewiesen. Damit diese nicht völlig überfordert sind und hilflos vor einer Gruppe stehen oder versuchen ohne jede Vorbildung etwas zu planen oder zu koordinieren, werden sie regelmäßig fort- und weitergebildet. Dies dient auch dazu niemand zu überfordern oder zu frustrieren.

Die Fort- und Weiterbildung beginnt in der Gemeinde selbst. Durch professionelle Anleitung eines Jugendreferenten (momentan ein Diplom Religionspädagoge). Hier werden bei jeder Sitzung Inhalte vermittelt und Hilfestellungen gegeben, damit bei eigenen Projekten der Ehrenamtlichen LeiterInnen nur noch die Kinder und oder Jugendlichen im Mittelpunkt stehen können und nicht irgendwelche Probleme die von außen auf sie einwirken von der eigentlichen Arbeit ablenken.

Desweiteren werden in regelmäßigen Abständen Fort- und Weiterbildungskurse vom Dekanat zu bestimmten Themen angeboten und weitergeleitet.

 

C.) Arbeit mit Kindern (5- 11 Jahre)

In diesem Bereich stehen wieder verschiedene Schwerpunkte nebeneinander und werden in der Arbeit verknüpft.

Mit jedem Angebot wollen wir die Kinder an die Geschichten der Bibel und ihre Bedeutung heranführen. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, dass wir immer häufiger zum Erstkontakt der Kinder mit Religion werden. Die elterliche Sozialisation wird immer weniger und selbst wenn Eltern kirchlich sozialisiert sind, heißt dies nicht sofort, dass sie dieses Wissen auch an ihre Kinder weitergeben. Deshalb versuchen wir mit unterschiedlichsten Methoden die christliche Tradition zum Leben zu erwecken und so Kinder für ein Leben in der lebendigen Nachfolge Jesu zu begeistern.

Wir wissen aber auch, dass Kinder immer öfter sich selbst überlassen sind und nicht genau wissen wie sie sich beschäftigen oder mit anderen umgehen sollen. Deshalb bieten wir auch Angebote an, die nicht primär die Vermittlung des Glaubens zum Ziel haben. Hier geht es dann um elementare Dinge des Lebens (sozialverträglicher Umgang mit anderen, sinnvolle Ausnutzung der Freizeit) die gerade im Kindesalter eingeübt werden müssen.

Alle Angebote werden kindgerecht gestaltet, sowohl im Ambiente, als auch in den Inhalten.

 

D.) Arbeit mit Jugendlichen (12- ca. 25 Jahre)

Die Arbeit mit Jugendlichen untergliedert sich in drei Schwerpunktbereiche, bei denen die Ziele zum Teil abweichen und sich zum Teil überschneiden:

 

     a.) Konfirmandenarbeit   (12- 14 Jahre)

     b.) Kirchliche Jugendarbeit  (14- ca. 20 Jahre)

     c.) Gremienarbeit  (16- ca. 25 Jahre)  

 

a.) Konfirmandenarbeit (12- 14 Jahre)

Ziel der Konfirmandenarbeit ist es, an die Arbeit mit Kindern anzuknüpfen und diese so weiterzuführen, dass die KonfirmandInnen am Ende ihrer Konfirmandenzeit tatsächlich erwachsene Mitglieder der Kirchengemeinde sind und sich dieser Tatsache mit all ihren Konsequenzen bewusst sind. Hierzu gehört es, dass die KonfirmanInnen die Kirchengemeinde neu bzw. überhaupt ein Mal kennen lernen. Dazu dient der im Moment wöchentlich stattfindende Konfirmandenunterricht genauso, wie die Teilnahme an Konfirmandenrüstzeiten (2 Wochenenden in der Konfirmandenzeit), Gottesdiensten, dem erlernen bestimmter, wichtiger Gebete und Lieder sowie das Ableisten eines Konfirmandenpraktikums. Am Ende dieser Zeit sind die KonfirmandInnen mündige Christen geworden und können von nun an den Kirchenvorstand wählen und so in die Gestaltung der Gemeinde „eingreifen“. Nach einer eingehenden Einführung in die Thematik können sie auch am Abendmahl teilnehmen (dies sogar schon nach dem ersten Wochenende) und Paten werden. Sie können aber ab diesem Zeitpunkt auch eigenverantwortlich aus der Kirche austreten. Damit dies nicht geschieht gestalten wir den Konfirmandenunterricht so jugendgerecht wie möglich und bieten alle Möglichkeiten der Mitgestaltung.

 

b.)Kirchliche Jugendarbeit (14- ca. 20 Jahre) Die kirchliche Jugendarbeit sollt sich von der anderer Verbände und Vereine unterscheiden ohne dies zu werten. Wir möchten den Jugendlichen eine Möglichkeit bieten ihre Freizeit anders zu gestalten, als sie dies gewöhnt sind. Hier sollen sie lernen was es heißt ein Christ zu sein und als solcher in der Gesellschaft zu leben. JedeR Jugendliche hinterläßt seine eigenen Spuren und wir möchten ihm bzw. ihr helfen gut in das erwachsenenleben zu kommen. Dazu gehört auch, kritisch die Inhalte der Kirche zu hinterfragen und einen Raum anzubieten, indem die Jugendlichen sich wohlfühlen und all ihre Sorgen und Nöte ansprechen können, ohne sich ihrer speziellen Sorgen Schämen zu müssen.

Sie sollen lernen, dass jedeR Mensch ein Geschöpf Gottes ist und deshalb gleichwertig zu behandeln ist.

Sie sollen aber auch die Chance bekommen andere Einstellungen kennen zu lernen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

So wollen wir ihnen dabei helfen zu eigenverantwortlichen, selbstbewussten, demokratischen und selbstbestimmten Menschen zu werden, um so zum Salz der Erde werden zu können!

 

c.) Gremienarbeit (15- ca. 25 Jahre)

Die Gremienarbeit wurde schon im Abschnitt A. behandelt. Sie soll hier nur noch ein Mal als Teil der Arbeit mit Jugendlichen und eben jungen Erwachsenen erwähnt werden. Diese Arbeit bietet den Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit sich auszuprobieren und Strukturen zu erlernen, die sie sonst vielleicht nur mit negativen Einstellungen belegen würden. Wir versuchen ihnen so das Verständnis zu vermitteln, dass man mit Engagement etwas erreichen kann, selbst wenn die Mittel und die Chancen zum Erreichen des Ziels noch so gering erscheinen.

Ziel ist es auch, dass die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nicht „nur“ von Erwachsenen getragen wird. Es ist uns besonders wichtig, dass bei jeder Veranstaltung erkennbar ist, dass es sich hier um ein Angebot für Kinder, bzw. Jugendliche handelt, dass von Jugendlichen eigenverantwortlich mitgestaltet und geprägt wurde. So hat niemand das Gefühl etwas übergestülpt zu bekommen. Kinder und Jugendliche nehmen nämlich lieber etwas an, dass von Ehrenamtlichen gestaltet wurde, die nicht soweit von ihrem eigenen Alter entfernt sind.

Die Gremienarbeit soll aber nicht nur als trockene Sache verstanden werden und so wird im Anschluss an jede MAK-Sitzung auch eine Art Jugendcafé angeboten.

 

Angebote der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit in Eichenau:

Momentan gibt es folgende Angebote (Stand Nov. 2007- weitere sind in Planung):

  - Ökumenische Kinderbibelwoche

  - Kindertag

  - Kunterbunter Kindermorgen (Kindergottesdienst, der einmal im Monat stattfindet)

  - Kinderparty-Service

  - Kinderkino

  - Jugendgruppe

  - MAK-Freizeiten

  - KonfirmandInnen-Freizeiten

  - GPS

  - Trainee

  - Eintägige Projekte:

  - Waldweihnacht

  - Osterwache

  - Jugendgottesdienste

  - Testival

  - KonfirmandInnenübernachtung

  - Kinderfasching

  - Gremiensitzungen (JA und MAK)

  - Kinderfreizeiten

 

Mit all diesen Angeboten versuchen wir die oben angeführten Ziele zu erreichen.

Einige Projekte sind noch in Planung, andere müssen wir leider zur Zeit (Stand Nov. 2007) zurückstellen, da uns dafür einfach die MitarbeiterInnen fehlen!

 

Bie Fragen und Anregungen steht der JA gerne zur Verfügung:

Tel.: 08141/36 08 20 

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08141 - 360800 | pfarramt@friedenskirche-eichenau.de