Samstag, 1. August 2025 um 19.30 Uhr in der Friedenskirche
Mit Werken von Georg PhilippTelemann, Johann Sebastian Bach, Michel Blavet, Jean-Marie Leclair, Antoine Forqueray und Jean-Philippe Rameau
Thomas Hunger - Tenor
Julia Scheerer - Barockvioline
Dietrich Haböck - Viola da Gamba
Christian Prader - Traversflöte
Helene Lerch - Cembalo / Orgel
Karten: 25 Euro || Schüler, Studenten, Auszubildende 14 Euro || Kinder bis 14 Jahre frei
Abendkasse ab 19.00 Uhr || (kein Kartenvorverkauf)
Sommerfestival-Atmosphäre herrscht dann auch in der Konzertpause im lauschigen Innenhof der Friedenskirche, wo zur „récréation“ Erfrischungen (gegen Spende) gereicht werden – herzliche Einladung!
Sommerzeit, Ferienzeit. Zeit, um unterwegs zu sein, Zeit für musikalische Entdeckungen.
Harmonie universelle
Georg Philipp Telemann (1681–1767) war ein Meister des französischen wie des italienischen Kompositionsstils. Das bewies er auch mit den 1730 entstandenen, schon bald beliebten konzertanten Quartetten für Violine, Flöte und Gambe/Cello und Basso continuo. Später nannte man sie die „Pariser Quartette“: Auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Hamburger Musikdirektor reiste Telemann 1737 nach Paris, wo die Quartette mit durchschlagendem Erfolg von jenen virtuosen Musikerkollegen aufgeführt wurden, die ihn in die französische Hauptstadt eingeladen hatten. Telemann kehrte von dieser Reise als international gefeierter Komponist nach Hamburg zurück – und nahm sogleich ein weiteres Quartett-Opus in Angriff, die Nouveaux quatuors en six suites (1738).
Neben Musik aus den „Pariser Quartetten“ stehen auch Kantaten Telemanns auf dem Programm, etwa aus dem Kantatenjahrgang „Der harmonische Gottesdienst“ (1725/26) sowie aus dem wesentlich später entstandenen, die Schöpfung preisenden Zyklus „Die Tageszeiten“. Nach einem kurzen Ausflug zu Johann Sebastian Bach geht es wieder nach Frankreich – mit Sonaten, Suitensätzen und musikalischen Charakterstücken der Musiker, die Telemann damals in der Pariser Szene traf: Michel Blavet, Jean-Marie Leclair, Antoine Forqueray und Jean-Philippe Rameau.
Als Tenorsolist ist der international gefragte Lied- und Oratoriensänger Tobias Hunger zu Gast; das bereits bewährte Instrumentalensemble mit Julia Scheerer (Barockvioline), Dietrich Haböck (Viola da Gamba) und Helene Lerch (Cembalo & Orgel) vervollständigt Traversflötist Christian Prader.