Verantwortung für die Umwelt - Grüner Gockel

Unsere Internetadresse zu diesen Seite lautet:
www.friedenskirche-eichenau.de/gruener-gockel

 

 

Seien Sie gespannt, mit welchem Thema wir Sie im 2. Halbjahr 2022 überraschen wollen.

Wir lüften den Vorhang in Kürze ...

 


 



Was wir schon so alles erreicht haben ...

Unsere Ostergrüße für die Kirchenbesucher ...
Bildrechte: Grüner Gockel Friedenskirche
... jetzt ist wahre Blumenpracht
Bildrechte: Dr. Anette Banik
Die Ostergrüße zeigen sich jetzt von Ihrer prachtvollen Seite

Was aus den Samenkörner so alles Schöne erwachen kann. Die Schmetterlinge und Bienen sind vom neuen „Rasenstück” begeistert, wir auch. ;-)

 

Müllvermeidung kann klappen
Bildrechte: frei von pixabay

Thema Abfall und Abfallvermeidung.

Im ersten Halbjahr 2022 haben wir uns sehr stark mit dem Thema Abfall und Abfallvermeidung beschäftigt. 

Hier noch ein paar Eindrücke aus unseren Aktionen.

 

 

Gefäß mit Corn-Flakes und Sonnenblumenkerne
Bildrechte: Dr. Anette Banik

Unverpackt ist Mehr – eine Aktion des Grünen Gockels

Was machen die Sonnenblumenkerne in der Kirche?

Durch den Verzicht auf Verpackung und das Mitbringen eigener Gefäße können wir direkt Einfluss auf die Müllmenge nehmen.  

Es gibt bereits zahlreiche Unverpackt-Initiativen in der Region, z.B. in Fürstenfeldbruck die „Füllosophie“, der „Münchner-Kindl-Unverpackt-Laden“ und der Denn´s Biomarkt.

Lassen Sie sich über­raschen, was Sie alles unverpackt kaufen können.

Zum Start haben wir Ihnen Bio-Sonnenblumenkerne in ein Abfüllgefäß eingepackt - zum Knabbern, Kochen und Wiederverwenden - und natürlich ganz ohne Plastik.

 

 

Das waren die Gläser, die wir beim letzten Gottesdienst ausgeteilt haben.
Bildrechte: Umweltteam Friedenskirche
Hier sehen Sie auch die Gläser, die wir vorbereitet und verteilt hatten.

Eine Woche ohne Plastik

Die Aktion "Eine Woche ohne Plastik" beginnt am Sonntag, 13.03.2022 und auch wir starten diese Aktion mit unserem Gottesdienst um 10.00 Uhr.

Seien Sie neugierig auf die Möglichkeiten und Ideen dieser Aktion, die ab dem 13.03. bis zum 19.03.2022 geht.

Machen Sie doch einfach mit:

  • Vermeiden Sie möglichst oft Plastikverpackungen.
  • Wiegen Sie Ihren Müll vor und nach der Woche und sehen Sie, wie viel Plastik-Müll sich einsparen lässt.
  • Ist ein Leben ohne Plastik möglich?
  • Wo ist das eher schwierig, wo vielleicht ganz einfach?
  • Wir sind gespannt auf das, was Sie beim Plastik-Fasten herausfinden.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Aktion.

Beim Gottesdienst am 13.03.2022 haben wir zum Start der Aktion und zur "Motivation" jeder Besucher:in ein Glas gefüllt mit Sonnenblumenkernen geschenkt.
Wir hoffen, dass sich viele Besucher:innen an der Aktion interessiert zeigen.

 

 

Mit dem Bekenntnis zu Gott als dem Schöpfer der Erde verbindet sich die Aufgabe, Gottes Schöpfung zu bewahren. Unser Umweltteam Grüner Gockel beschäftigt sich hier mit vielen Themen, Müll ist eines davon. Unser Fokus liegt dabei nicht auf Recycling, sondern auf dem noch viel wichtigeren Abschnitt: Müll vermeiden.

Daher geben wir Ihnen einige Tipps, wie man Müll vermeiden kann.

Eigene Einkaufstaschen.
Zwar sind die Plastiktüten an der Kasse nun verboten, dennoch sind auch die angebotenen Papiertüten aufgrund ihrer Zusammensetzung und Herstellung nicht optimal. Am besten, wir verzichten auf Papiertüten und kleine dünne Obsttüten und verwenden mitgebrachte Taschen.

Mehrwegflaschen
Kaufen Sie wiederverwendbare Glas- oder Plastikflaschen, vermeiden Sie die Einweglösungen. Selbst wenn diese recycelt werden, ist die Ökobilanz nicht günstig.

Nachfüllbare Trinkflaschen oder Kaffeebecher
Diese können Sie jederzeit auch unterwegs mit Leitungswasser füllen und benutzen. Der eigene Kaffeebecher reduziert die Berge an Coffee-to go-Bechern, die nicht ins Altpapier können.

Mülltrennung
Trennen Sie Ihren Müll so gründlich wie möglich. Denn beim Recycling von Wertstoffen wie Papier, Plastik und Glas wird viel Energie gespart.

Nachfüllpacks verwenden
Diese sparen etwas 2/3 Müll ein.

Nachhaltige Produkte
Kaufen Sie nachhaltige Produkte, keine Einwegprodukte, z.B. ein nachfüllbares Feuerzeug oder verwenden Sie Akkus statt Batterien. Seit Juli 2021 sind Wegwerfprodukte aus Plastik wie Einwegbesteck, Wattestäbchen, Strohhalmen und Rührstäbchen verboten. 

Reparieren statt wegzuwerfen
Nutzen Sie unser Repaircafe
(Link: https://www.friedenskirche-eichenau.de/gemeindeleben/umwelt-und-soziales/repair-cafe). Lassen Sie sich überraschen, was alles zu reparieren ist.

Gebrauchtes verkaufen/verschenken oder Upcycling
Viele Dinge können noch von anderen gebraucht werden, anstatt im Müll zu landen. Ebenso lässt sich vieles für andere Zwecke wieder verwenden. Schnüre, Draht, Gläser, Holz: es gibt viele Ideen für eine weitere Verwendung.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viele Ideen zur Müllvermeidung und würden uns über Rückmeldungen und weitere Tipps.

Ihr Umweltteam Grüner Gockel

Links

Bundesumweltministerium: Abfallarten / Abfallströme
https://www.bmuv.de/themen/wasser-abfall-boden/abfallwirtschaft/abfallarten-abfallstroeme/

Bundesumweltministerium: Statistiken zu einzelnen Bereichen der Abfallwirtschaft
https://www.bmuv.de/themen/wasser-ressourcen-abfall/kreislaufwirtschaft/statistiken

Bundesumweltministerium: Wertschätzen statt wegwerfen
https://www.bmuv.de/themen/wasser-ressourcen-abfall/kreislaufwirtschaft/statistiken

Umweltbundesamt: Verwertung und Entsorgung ausgewählter Abfallarten
https://www.bmuv.de/themen/wasser-ressourcen-abfall/kreislaufwirtschaft/abfallbehandlung-abfalltechnik

Deutsche Umwelthilfe
Ressourcen & Recycling – Deutsche Umwelthilfe e.V. (duh.de)

 

Müll vermeiden: Die 15 besten Tipps zur Umweltschonung | FOCUS.de


 

Verschiedene Beispiele zeigen die positiven Veränderungen seit 2016:

Von Januar bis März wird der Gottesdienst im modernisierten Gemeindesaal, in der sog.  „Winterkirche“ abgehalten. Heizkosten für das Kirchengebäude konnten auf diese Weise eingespart werden. Auf die Anschaffung einer neuen Heizanlage für das Kirchengebäude kann daher verzichtet werden.
Nicht nur im Gemeindesaal, sondern wo immer möglich, wurde auf eine energiesparende LED-Beleuchtung umgestellt und ein hohes Einsparvolumen erzeugt.

Ein Lieferantenwechsel (Bio/Regio) beim „Kinderhaus“-Mittagessen mit verkürzten Lieferwegen wirkt sich günstig auf die CO2-Bilanz aus.  Nach wie vor wird darauf geachtet, dass bei Beschaffungen jeglicher Art z.B. für Gemeindefeste und Freizeiten Bio-Anbieter und/oder regionale Anbieter zum Zuge kommen.

Durch Leasing werden Bürogeräte regelmäßig erneuert, beim Einkauf wird auf Öko- und Regio­nalware geachtet und es findet eine regelmäßige Überprüfung des Papier­verbrauchs statt.

Neu aufgesetzt im Jahr 2018 wurde das „Repair-Café“, bei dem freiwillige Helfer Fachwissen, -kenntnisse und bisweilen auch Werkzeug zur Verfügung stellen, um bei der Reparatur von z.B. Fahrrädern oder elektrischen Geräten zu helfen. So können unnötige Neuanschaffungen vermieden werden, für Pflege und Erhalt sensibilisiert werden und Hilfe zur Selbsthilfe geboten werden.

Seit 2019 existiert das „Café Campanile“ mit seiner regelmäßigen Einladung zu Kaffee (sortenrein) & Kuchen (selbstgebacken). So setzen wir den Fair­Trade-Gedanken der frühen Jahre fort.

In einer umfangreichen Umwelterklärung mit allen Zahlen und Fakten wurden diese Veränderungen dargestellt und neue Ziele definiert.

Der Umweltrevisor der Evangelischen Landeskirche prüfte alle durchgeführten Maßnahmen und neu definierte Ziele und verkündete nach einer ausführlichen Begehung der Räumlichkeiten das Ergebnis:
BESTANDEN!
Re-Zertifizierung wieder erteilt!
Der „Grüne Gockel“ unserer Gemeinde darf weiter krähen!

Alle Einzelheiten zu Zahlen, Maßnahmen und Ziele finden Sie in unserer aktualisierten Umwelterklärung, die Sie gerne gedruckt auf Nachfrage erhalten oder hier abrufen können.

Und natürlich wollen wir weiterhin mit großem Engagement und aller Kraft unsere Herzensangelegenheit, nämlich die Erhaltung der Schöpfung Gottes weiter betreiben.

„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“ (1. Mose 2,15)

Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten. Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit und Unterstützung in der Kirchengemeinde oder im Umweltteam, denn nicht ein paar Einzelne, sondern wir alle gemeinsam mit vielen kleinen Beiträgen können so viel erreichen.

Umweltbewußt durch die Weihnachtszeit

22.11.2021

Geschenke, Lichter, Weihnachtsbaum und gutes Essen, das gehört für viele zu einer schönen Weihnachtszeit. Doch können wir diese Zeit auch mit mehr Umweltbewusstsein gestalten?

Wir haben recherchiert und viele Tipps und Anregungen gesammelt, die schönste Zeit des Jahres nachhaltig und umweltfreundlich zu gestalten.

Tipp 1: Geschenkverpackungen
Buntes Geschenkpapier ist oft beschichtet (z.B. mit Alu) und darf nicht ins Altpapier. Was tun?  Verwenden Sie z.B.:

-Keksdosen, Behälter oder Körbe; -Socken in allen Varianten; -Handtücher, Geschirrhandtücher, Schals und Tücher (Tipp: Furoshiki Falttechnik); -selbstgenähte Stoffbeutel; -Packpapier (selbstdekoriert) oder alte Bücherseiten; -Geschenktüten oder Geschenkkartons (werden garantiert mehrfach verwendet).

Und wenn es doch Geschenkpapier sein soll, dann verwenden Sie Recycling-Papier und halten Sie Ausschau nach Siegeln wie „Der Blaue Engel“ oder dem „FSC*“-Kennzeichen. Oft lässt sich Geschenkpapier auch teilweise mehrfach verwenden.

Zur Deko kombinieren Sie einfach Kordeln, farbige Schnüre oder Draht mit natürlichen Materialen aus Garten und Wald (Zweige, Zapfen, etc), alles wunderbar wiederverwertbar.

Auch Weihnachtskarten lassen sich leicht selber gestalten und bescheren doppelte Freude.

Tipp 2: Geschenke
Achten Sie auf nachhaltige Geschenke, die fair produziert, möglichst regional und aus nachhaltigen Materialien sind. Holzspielzeug, hochwertige Spielwaren und Kleidung halten länger und können später weitergegeben werden. Günstige Plastikwaren und Elektroartikel sind kurzlebig und enthalten oft chemische Schadstoffe. Informieren Sie sich bei Ökotest, Stiftung Warentest oder beim Umweltbundesamt über gute Alternativen. Unser Tipp: Schenken Sie Selbstgemachtes oder eine gemeinsame Unternehmung wie ein Konzert- oder Kinobesuch.

Tipp 3: Weihnachtsbaum und Weihnachtsbeleuchtung
Achten Sie beim Kauf auf regionale Händler und, um Pestizide im Wohnzimmer zu vermeiden, möglichst biozertifiziert oder aus FSC-zertifizierten Wäldern. Alternativen sind ein lebender Baum im Topf oder eine Dekoration aus Zweigen. Verwenden Sie Bienenwachskerzen und energiesparende LED-Lichterketten, die keine Batterien benötigen oder solche, bei denen Sie wiederaufladbare Batterien benutzen können. 

Auch bei der Weihnachtsbeleuchtung im Freien sollte man sich Gedanken machen und diese möglichst energiearm gestalten. Man kann z.B. LED verwenden, Batterien vermeiden und um 22 Uhr alles abschalten. Beiträge zum generellen Thema Lichtverschmutzung finden Sie  beim BR Fernsehen, beim Eichenauer Umweltbeirat oder auch bei www.paten-der-nacht.de

Tipp 4: Weihnachtsessen
Kaufen Sie regional und Bioprodukte ein. Die Haltung von Importgänsen erfüllt meist keine Tierwohlkriterien. Eine Alternative dazu finden Sie sicher in unseren umliegenden Hofläden.
Viele regionale Tipps dazu finden Sie auf der Eichenauer Umweltbeirat Homepage „Umweltfreundlich Einkaufen“.

Tipp 5: Silvester
Verzichten oder reduzieren Sie das Feuerwerk. Neben der Belastung durch Schadstoffe, Müll und Feinstaub für den Mensch ist es auch eine enorme Belastung für alle Tiere, Das gilt insbesondere für die Wildtiere, die durch jede Störung aufgeschreckt werden und Probleme mit ihren knappen Energiereserven bekommen.


War ein guter Tipp für Sie dabei? Dann lassen Sie es uns wissen. Gerne nehmen wir auch Ihre Tipps und Anregungen entgegen.


Das Umweltteam der Friedenskirche wünscht Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr!

 

Quellen: Umweltbundesamt, Öko-Weihnachtstipps-NABU, Ökotest, Homepage Umweltbeirat Eichenau, Bund Naturschutz, * FSC® „Forest Stewardship Council®“: internationales Zertifizierungssystem für nachhaltigere Waldwirtschaft.


 

Zertifikat "Grüner Gockel" 2020
Bildrechte: Andrea Köhler-Wanner
Zertifikat 2020

Rezertifizierung 2020

Rezertifizierung zum 2. Mal gelungen!

Am 20. Oktober 2020 war es wieder soweit: die Kirchengemeinde der Friedenskirche Eichenau/Alling wurde im Rahmen der Re-Zertifizierung erneut auf ihr Verhalten in den Bereichen Umweltschutz, Naturerhalt, Lebensraumwahrung und Artenvielfalt – letztlich - der Schöpfung Gottes geprüft.

Nach umfangreichen energetisch wichtigen Sanierungen und Erstellung eines Umweltplans wurde 2012 erstmals das Zertifikat „Grüner Gockel“ für umweltgerechtes Handeln erteilt. 2016 konnte das Zertifikat durch kontinuierliche Weiterentwicklung erneut erlangt werden.

Seit damals haben Umweltteam, Kirchenvorstand und alle Ein­richtungen (Kinderhaus, Vorkindergarten sowie Arbeitskreise und kirchliche Gruppen) innerhalb der evangelischen Friedenskirche zahlreiche An­strengungen unternommen, um dem Umweltgedanken und der Ressourcenschonung Rechnung zu tragen und das Bewusstsein auf allen Ebenen und unter allen Betroffenen zu schärfen.

Der zentrale Messwert für Fortschritte diesbezüglich ist der sog. CO2-Ausstoß. In der Friedenskirche ist es gelungen, diesen erneut zu reduzieren. Weitere Details werden in den nächsten Ausgaben des Impuls aufgeführt.

 

Hier geht es zur Umwelterklärung 2020.

 

 


Linkliste zu interessanten Beiträge aus dem Umweltteam

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Übrigens:

Wir sind nun auch im Schaukasten am Kirchturm vertreten. Dort finden Sie immer aktuelle Informationen und Tips. Sie können dazu den QR-Code nutzen, der Sie immer genau auf unseren Bereich leitet.