Verantwortung für die Umwelt - Grüner Gockel -

Der „Grüne Gockel“ lebt !

Unsere Kirchengemeinde wurde inzwischen zweimal zertifiziert und hat aktuell bis 2020 die Umweltplakette „Grüner Gockel“. Regelmäßig sind interne Überprüfungen notwendig und alle 4 Jahre eine externe Rezertifizierung. So ist sichergestellt, dass einmal erreichte „Abzeichen“ auch tatsächlich mit Leben gefüllt werden. In unserer Kirchen-Gemeinde wird die Umweltarbeit kontinuierlich fortgesetzt. Insgesamt blickt die evangelische Friedenskirche Eichenau/Alling auf 15 Jahre Bemühungen um Nachhaltigkeit zurück und wird auch zukünftig ihren Beitrag zum Erhalt der Schöpfung leisten.

Hier ein paar Eckdaten:

Die geplanten Maßnahmen des Umweltprogramms wurden umgesetzt mit den TOP-Themen Qualifizierung, Kommunikation und Beschaffung, ergänzt um Einsparziele in Sachen Wasser, Abwasser und Strom.

Ein spezielles Anliegen war es, die Bekanntheit und den Zugang zu fair gehandelten Waren zu erleichtern. Aus diesem Grund wurde in den Jahren 2011 bis 2015 regelmäßig v.a. nach den Gottesdiensten „Fair-Trade“-Shopping angeboten. Inzwischen sind die Produkte in den umliegenden Märkten gut bevorratet, wesentlich bekannter als vor Jahren und insgesamt ist eine ordentliche Produktpalette überall erhältlich. Darum wird von der Fortsetzung des Shopping-Angebotes abgesehen. Unser Ziel diesbezüglich ist erreicht.

Viele einzelne Aktionen wurden durchgeführt: Die ökumenischen Umwelttage im Herbst 2012, die „Pulli-statt-Pellets“-Initiative, die „Frischluf(s)twochen“, die jährliche „Statt-Radl“-Aktion und schließlich der „Winterschluß-Vertausch“. Darüber hinaus wurde unsere Website erneuert, die Begrünung des Biblischen Gartens beschriftet und mit „QR“-Codes versehen. Natürlich gab es jährlich das Gemeindefest und die Jugendfreizeit im Sommer. Bei diesen Anlässen wurde versucht, den Umweltgedanken sowohl praktisch (etwa über Einkauf regionaler Waren) als auch theoretisch einzubringen und zu forcieren.

Wir haben mitgewirkt beim energetisch sanierten Jugendhaus und mit Ratschläge gegeben bei der Neugestaltung des Gemeindesaales in Sachen Beleuchtung und Farbmaterialien. Es wurden mehrfach ökumenisch-veranstaltete Vorträge organisiert und seit Herbst 2017 das “Repair-Café“ unterstützt. Im Frühjahr 2019 wird eine Lesung zum Thema „Umweltschäden als Ursachen für Migration“ organisiert und das aktuelle Volksbegehren soll weiter begleitet werden durch praktische Tipps, die jeder bei sich im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon anwenden kann.

Wir setzen weiter auf Ökologie und engagieren uns dafür. Denn: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Im Pfarrbüro steht die Umwelterklärung zur Verfügung. Sie gilt bis 2020, enthält eine Dokumentation in Kurzform und kann von Interessierten dort abgeholt werden. Ferner sind von Zeit zu Zeit  Neuigkeiten im Internet unter dem Menüpunkt „Engagement für Umwelt und Soziales – Grüner Gockel“ nachzulesen. Weitere Details können beim Umweltteam erfragt werden.

Und – noch was: Wir brauchen neue Leute für das Umweltteam. Wer mag sich einbringen? Keine Sorge, es bleibt in zeitlich überschaubarem Rahmen und --- ganz wichtig: Es macht Spaß!

(Näheres zur Zertifizierung "Grüner Gockel" finden Sie hier)

Wie es zu diesem Umweltengagement kam, lesen Sie hier.